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drivereport News13. Oktober 2026

Bentley-CEO Walliser im Interview: Was sich nie ändert, und warum er den Torcal noch nicht will

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Vier schnelle Fragen an Dr. Frank-Steffen Walliser: Zwischen Craftsmanship, Cayenne-Plattform und einem dunkelgrauen Fiat Uno.

Bentley-CEO Walliser im Interview: Was sich nie ändert, und warum er den Torcal noch nicht will

Vier schnelle Fragen an Dr. Frank-Steffen Walliser: Zwischen Craftsmanship, Cayenne-Plattform und einem dunkelgrauen Fiat Uno gab es mehr Antworten, als man bei einem Interview dieser Länge erwartet.

Vier Fragen, wenig Zeit, ein CEO, der ohne Umwege antwortet. Dr. Frank-Steffen Walliser, seit 1. Juli 2024 Chairman und CEO von Bentley Motors, stand drivereport kurz Rede und Antwort. Das Ergebnis ist kompakt, hat aber ein, zwei Aussagen, die hängen bleiben.

Luxus 2030: Haltung bleibt, Technik ändert sich

Bentley steht seit 107 Jahren für Luxus. Was davon darf sich nie ändern? Für Walliser ist die Antwort klar: das Selbstverständnis in Sachen Qualität, Craftsmanship und Materialität. Bentley bleibe außerdem europäisch und werde weiterhin in kleinen Stückzahlen bauen.

Ändern wird sich dagegen die Technologie im Auto. Walliser nennt Infotainment, Elektronik und die Möglichkeit, dass das Auto selbst fährt. Das Handwerk bleibt also, der Rest wird digitaler.

Torcal: Wo fängt da der Bentley an?

Der Torcal teilt sich die Plattform mit dem Cayenne Electric. Auf die Frage, wo bei so einer Konstellation das Bentley beginnt, verweist Walliser auf die Praxis: Bentley mache das seit über 30 Jahren. Zuerst werden die gewünschten Eigenschaften des Fahrzeugs definiert, dann schaut man, was die Plattform mitbringt, und modifiziert sie entsprechend.

Garage mit 107 Jahren Auswahl: der Supersports

Wer sich einen Bentley aus der gesamten Firmengeschichte in die Garage stellen dürfte, nimmt nach Wallisers Worten sehr häufig den neuesten, und das ist derzeit der Supersports. Auf unsere Nachfrage, warum nicht der Torcal, wurde er interessanter: Er wisse bereits, was Bentley mit dem Torcal noch alles vorhabe, und warte deshalb noch ein wenig ab.

Das lässt sich als Kompliment ans eigene Produkt lesen, oder als Hinweis darauf, dass da noch etwas kommt. Wir bleiben gespannt.

Zum Schluss: der Fiat Uno

Das erste Auto des Bentley-CEOs war ein Fiat Uno 55 S, in Dunkelgrau metallic. Vom 55-PS-Kleinwagen zum Chefsessel in Crewe: ein Werdegang, der zumindest nicht nach Luxus-Dynastie klingt.

Offen bleibt: Was hat Bentley mit dem Torcal noch vor, das selbst der CEO lieber abwartet, bevor er ihn sich in die Garage stellt?

Zum Reel: Das Interview gibt es als 1:20 Minuten langes Reel auf Instagram, TikTok und Youtube, gepostet als Collab mit Frank-Steffen Walliser.

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