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Auto-Vergleich

Toyota GT86 vs VW Sharan II (7N)

Technische Daten, Leistung, Preis & Wertverlust und Gebrauchtwagen-Guide im direkten Vergleich.

Toyota GT86

20112018

Slot 1

VW Sharan II (7N)

20102022

Slot 2
Toyota Logo

Toyota GT86

20112018

VW Logo

VW Sharan

II (7N) · 20102022

Übersicht

Baujahr
2011–2018
2010–2022
Karosserie
Kombi
Van / Minivan
Unser Test

Leistung (stärkste Variante)

Leistung
200 PS · 147 kW
220 PS · 162 kW
Drehmoment
205 Nm
350 Nm
0–100 km/h
7,6 s
9,2 s
Höchstgeschw.
226 km/h
197 km/h
Antrieb
Heckantrieb
Allradantrieb
Verbrauch
7,8 l/100 km
6,2 l/100 km

Abmessungen

Länge
4 243 mm
4 854 mm
Breite
1 775 mm
1 904 mm
Höhe
1 285 mm
1 720 mm
Kofferraum
243 l
300 l
Leergewicht
1 240 kg
1 835 kg

Preis & Wertverlust

Neupreis (damals)
29.900 – 34.900 €
32.000 – 56.000 €
Gebraucht aktuell
14.000 – 26.000 €
8.000 – 28.000 €
Werthaltigkeit
7/10
4/10
Kommentar
Der GT86 hält seinen Wert für ein Sportcoupé in dieser Klasse überdurchschnittlich gut, insbesondere gepflegte Exemplare mit Schaltgetriebe und niedrigem Kilometerstand. Die steigende Beliebtheit als Youngtimer stützt die Gebrauchtpreise zusätzlich.
Der VW Sharan II verliert aufgrund seines Van-Segments und der nachlassenden Nachfrage nach Großraum-PKW überdurchschnittlich stark an Wert. Gepflegte Exemplare mit niedriger Laufleistung und Allradantrieb halten sich noch am besten.

Charakter & Redaktion

Charakter
Der Toyota GT86 ist ein puristisches Hinterradantrieb-Coupé, das Fahrdynamik und Fahrfreude über bloße Leistungszahlen stellt. Mit seinem tiefgelegten Schwerpunkt, dem präzisen Handling und dem ausgewogenen Gewicht begeistert er Fahrbegeisterte, die echte Rückmeldung vom Asphalt suchen. Er gilt als eine der letzten bezahlbaren Sportikonen des modernen Automobilbaus.
Der VW Sharan II ist der pragmatische Familienexperte unter den Vans – geräumig, durchdacht und alltagstauglich bis ins letzte Detail. Mit seinen versenkbaren Einzelsitzen im Fond und dem großzügigen Raumangebot auf bis zu sieben Sitzplätzen bleibt er der unangefochtene Platzhirsch im großen Familienvan-Segment. Trotz seines konservativen Designs vermittelt er ein solides, hochwertiges Fahrgefühl, das typisch für die Marke VW ist.
Vorteile
  • Ausgezeichnete Fahrdynamik und präzises, kommunikatives Handling dank Hinterradantrieb
  • Leichtes Gewicht und niedriger Schwerpunkt für überragendes Kurvenverhalten
  • Verhältnismäßig günstiger Anschaffungspreis für ein reinrassiges Sportkoupé
  • Hervorragendes Raumangebot auf sieben Sitzplätzen mit variabler Bestuhlung
  • Hochwertige Verarbeitung und zuverlässige Technik auf Konzernbasis
  • Schiebetüren beidseitig erleichtern den Alltag mit Kindern erheblich
Nachteile
  • Vergleichsweise geringes Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich sorgt für gefühlte Leistungsschwäche unter 3.500 U/min
  • Rücksitzbank praktisch unbrauchbar für Erwachsene, sehr beengter Kofferraum
  • Innenraum mit einfacher Materialqualität, die dem sportlichen Anspruch des Fahrzeugs nicht immer gerecht wird
  • Hoher Wertverlust durch rückläufige Nachfrage im Van-Segment
  • Verbrauch der stärkeren Motoren und Allrad-Varianten liegt spürbar über Normwert
  • DSG-Getriebe im Stadtverkehr anfällig für Verschleiß und Servicekosten

Gebrauchtwagen-Guide

Max. km empf.
80 000 km
180 000 km
Schwachstellen
  • Kolbenfresser am Boxermotor (FA20) bei mangelhafter Ölpflege oder häufigem Kaltstart-Hochdrehen – bekanntes Problem bei frühen Baujahren
  • Vorzeitiger Verschleiß der Hinterachsbuchsen und Querlenker bei sportlich bewegten Fahrzeugen
  • Elektrische Fensterheber können bei älteren Fahrzeugen Fehlfunktionen zeigen
  • DSG-Getriebe (7-Gang DQ200): Mechatronik-Einheit anfällig, ruckelt bei niedrigen Geschwindigkeiten
  • Schiebetürmechanismus: Führungsschienen und elektrische Antriebe verschleißen bei häufiger Nutzung
  • Glühkerzen und Einspritzventile beim 2.0 TDI können frühzeitig Probleme bereiten
Worauf achten
  • Motorölstand und Ölqualität prüfen, auf Metallspäne im Öl achten – Hinweis auf beginnendes Kolbenproblem
  • Fahrwerk und Achsgeometrie auf Verschleiß oder Unfallschäden kontrollieren, da viele Exemplare sportlich oder auf der Rennstrecke bewegt wurden
  • Kupplungszustand beim Schaltgetriebe prüfen, da häufige Driftmanöver die Kupplung stark belasten
  • Funktion beider elektrischer Schiebetüren und aller Fensterheber kontrollieren
  • DSG-Getriebe auf ruckelfreies Anfahren und saubere Schaltvorgänge testen, Wartungshistorie prüfen
  • Unterbodeninspektion auf Rostansatz am Hilfsrahmen und an den Schwellern, besonders bei Fahrzeugen bis Baujahr 2014
Zuverlässigkeit
8/10
6/10
Rückrufe
  • Rückruf 2013: Mögliches Problem mit dem Kraftstofftank-Drucksensor, der zu Motorstörungen führen kann
  • Rückruf 2014: Prüfung der Airbag-Steuereinheit (Takata-Airbag-Problematik, betrifft ausgewählte Märkte)
  • Rückruf 2014: Kraftstoffpumpe kann ausfallen, Motorstillstand möglich (betroffene TDI-Modelle)
  • Rückruf 2016: Softwareupdate im Rahmen des Dieselgate-Skandals für diverse 2.0 TDI EA189-Motoren
  • Rückruf 2018: Airbag-Steuergerät (Takata) bei bestimmten Baujahren