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Aston Martin Valen
News18. August 2026

Aston Martin baut den stärksten Frontmotor-Sportwagen aller Zeiten

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Aston Martin hat auf dem diesjährigen Monterey Car Week sein neuestes Meisterstück enthüllt: den Valen.

Aston Martin baut den stärksten Frontmotor-Sportwagen aller Zeiten

Aston Martin hat auf dem diesjährigen Monterey Car Week sein neuestes Meisterstück enthüllt: den Valen. Und der Name ist Programm – vom lateinischen "valens" für "stark" oder "kraftvoll". Was Q by Aston Martin und die neu gegründete Special Vehicle Operations (SVO)-Abteilung hier abgeliefert haben, ist nicht weniger als der stärkste Frontmotor-Sportwagen, der je in Serie gebaut wurde.

Die Zahlen sprechen für sich

Unter der Carbon-Motorhaube arbeitet der bekannte 5,2-Liter-Biturbo-V12 – aber in seiner bislang extremsten Ausbaustufe. 838 PS (850 PS metrisch) bei 6.500 U/min und 1.000 Nm Drehmoment, das von 2.500 bis 5.000 U/min konstant anliegt. Kein Hybridsystem, keine Elektrounterstützung – jedes Pferdchen kommt allein aus dem Verbrenner.

Das Ergebnis: 0–100 km/h in 3,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit elektronisch begrenzt bei 344 km/h. Zum Vergleich: Damit übertrifft der Valen sogar den track-only Vulcan von 2015 und lässt den legendären One-77 von 2009 um satte 90 PS hinter sich.

Diät für den Diva-Motor

Basis ist der Vanquish, doch Aston Martin hat dem Valen eine radikale Abspeckkur verpasst: Aluminium, Titan, Magnesium und Carbonfaser sorgen für bis zu 110 kg Gewichtsersparnis. Wer optional geschmiedete Aluminium-Fahrwerksteile und Titan-Fahrgestellschrauben ordert, spart weitere 17 kg – macht ein Kampfgewicht von unter 1.800 kg.

Die Karosserie besteht komplett aus Carbon, im Innenraum sitzen Carbon-Schalensitze mit charakteristischem Flügel-Emblem. Am Heck sorgt eine 3D-gedruckte Titan-Abgasanlage mit vier gestapelten Endrohren für den passenden Sound – und die nötige Portion Understatement-Brutalität.

Optik wie ein Bond-Bösewicht

Die exklusive Lackierung "Satin Andromeda Red" wandert je nach Lichteinfall von Rot über Orange bis Schwarz – ein Effekt, der dem Valen eine fast bedrohliche Präsenz verleiht. Kein Wunder, dass erste internationale Kritiker den Vergleich zum Fahrzeug eines Bond-Schurken ziehen, statt zum gewohnten Helden-Auto 007s.

Kraft geht über eine Carbon-Kardanwelle und ein elektronisches Sperrdifferential an die Hinterachse, geschaltet wird über die bekannte ZF-Achtgang-Automatik – nun aber mit Schaltstrategien aus dem Vantage-GT4-Rennprogramm. Sport, Sport+ und Track stehen zur Wahl, eine gemütliche GT-Fahrstufe gibt es beim Valen nicht mehr.

Nur 150 Exemplare – alle schon verkauft

Der Valen reiht sich ein in Aston Martins exklusive V-Reihe: nach One-77, Vulcan, Victor, Valour und Valiant ist er bereits der sechste Streich dieser Bespoke-Familie. Produziert werden exakt 150 Einheiten weltweit, handgefertigt und einzeln vor Auslieferung geprüft. Der Preis startet bei umgerechnet rund 1,7 Millionen Euro – und obwohl die Nachfrage laut Aston Martin für deutlich mehr Fahrzeuge gereicht hätte, bleibt die Fertigungskapazität der bewusste Flaschenhals. Alle 150 Fahrzeuge sind bereits an Kunden vergeben, die ersten Auslieferungen starten im zweiten Quartal 2027.

Der Valen ist damit mehr als nur der stärkste Frontmotor-Aston aller Zeiten – er ist die Essenz von 113 Jahren Markengeschichte, komprimiert auf 150 Exemplare.


Technische Daten Aston Martin Valen

  • Motor: 5,2-Liter-V12-Biturbo, ohne Hybridunterstützung
  • Leistung: 838 PS (850 PS) bei 6.500 U/min
  • Drehmoment: 1.000 Nm (2.500–5.000 U/min)
  • 0–100 km/h: 3,1 s
  • Vmax: 344 km/h
  • Gewicht: bis zu 110 kg leichter als der Vanquish
  • Getriebe: 8-Gang-ZF-Automatik, Hinterradantrieb
  • Stückzahl: 150 Exemplare, weltweit ausverkauft
  • Preis: ab ca. 1,7 Mio. €
  • Marktstart: Auslieferungen ab Q2 2027


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