
Akio Toyodas Traumgarage? Am liebsten nur Hot Hatches
Am liebsten nur Hot Hatches!
Wenn es allein nach Akio Toyoda ginge, könnte das Modellprogramm von Toyota deutlich übersichtlicher aussehen – und vor allem sportlicher. Statt SUV-Bestsellern und Hybrid-Volumenmodellen würden wohl vor allem kompakte Kraftpakete wie der GR Yaris und der GR Corolla die Showrooms dominieren.
Toyoda, heute Chairman des Konzerns, ist kein typischer Branchenmanager. Unter dem Pseudonym „Morizo“ sitzt er seit Jahren selbst im Rennauto, unter anderem beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Auch mit knapp 70 Jahren ist er regelmäßig auf Rennstrecken unterwegs – nicht als Ehrengast, sondern als aktiver Fahrer im Umfeld von Gazoo Racing.
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Sport als Herzensangelegenheit
Bei einer Veranstaltung am Fuji Speedway ließ Toyoda durchblicken, wie sehr sein Herz für sportliche Kompaktmodelle schlägt. Auf die Frage, was für ihn persönlich ein „gutes Auto“ ausmache, soll er sinngemäß erklärt haben, dass er am liebsten ausschließlich Hot Hatches bauen würde.
Ganz so radikal wird es natürlich nicht kommen. Doch die Aussage unterstreicht, welchen Stellenwert Performance-Modelle innerhalb des Konzerns inzwischen einnehmen. Mit der Ausgliederung von Gazoo Racing zur eigenständigen Submarke hat Toyota seine sportlichen Ambitionen organisatorisch gefestigt.
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Neue Sportwagen in Aussicht?
Rund um Toyota kursieren seit einiger Zeit Gerüchte über weitere Performance-Projekte. Eine mögliche Neuauflage der Celica wird ebenso diskutiert wie elektrische Sportwagenstudien. Mit Konzeptfahrzeugen hat der Hersteller bereits gezeigt, dass auch im Zeitalter der Elektromobilität Emotion eine Rolle spielen soll.
Gleichzeitig arbeitet die Premium-Tochter Lexus an einem elektrischen Supersportler, der in die Fußstapfen des legendären LFA treten soll – zumindest ideell. Ein konkretes Marktstartdatum gibt es zwar noch nicht, doch das Projekt gilt als gesetzt.
Toyoda selbst hat mehrfach betont, dass er Verbrennungsmotoren weiterhin schätzt. Für ihn steht weniger die Antriebsart im Vordergrund als das Fahrerlebnis. Entscheidend sei, dass ein Auto Emotionen wecke.
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Realität und Leidenschaft
So groß die Begeisterung für GR-Modelle auch ist – wirtschaftlich tragen sie das Unternehmen nicht allein. Bestseller wie der Yaris oder der RAV4 sichern die Stückzahlen und finanzieren die Entwicklung der sportlichen Aushängeschilder.
Gerade diese „Halo-Modelle“ sind es jedoch, die das Image prägen. Sie locken Kunden in die Showrooms, selbst wenn am Ende ein Hybrid-SUV unterschrieben wird. Ohne Toyodas persönliche Leidenschaft wäre diese Renaissance der Toyota-Sportwagen kaum denkbar gewesen.
Sein Traum-Line-up mag aus lauter Hot Hatches bestehen. Die Realität ist breiter aufgestellt. Doch klar ist: Solange Akio Toyoda Einfluss hat, wird bei Toyota immer auch Platz für Autos sein, die nicht nur vernünftig sind – sondern begeistern.
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