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Facelift für Mercedes-AMG SL und Maybach SL!
FaceliftNews21. Jänner 2026

Facelift für Mercedes-AMG SL und Maybach SL!

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Neue Prototypenfotos geben erste Hinweise auf eine behutsame Überarbeitung der aktuellen SL-Generation.

Facelift für Mercedes-AMG SL und Maybach SL: Der Stern rückt noch stärker ins Rampenlicht

Neue Prototypenfotos geben erste Hinweise auf eine behutsame Überarbeitung der aktuellen SL-Generation. Im Fokus steht dabei ausgerechnet ein Detail, das bei Mercedes zuletzt ohnehin allgegenwärtig war: der Markenstern.

Die aktuelle Neuauflage des Mercedes-AMG SL ist seit einigen Jahren auf dem Markt, doch der erhoffte Absatzschub blieb bislang aus. Trotz großer technischer Ambitionen und der engen Zusammenarbeit zwischen Mercedes-Benz und AMG bewegt sich die Nachfrage auf überschaubarem Niveau. Das könnte erklären, warum der Hersteller nun früher als erwartet eine Modellpflege vorbereitet.

Überraschend ist vor allem der Zeitpunkt. Während parallel intensiv am nächsten AMG GT gearbeitet wird, tauchten nun erste getarnte Fahrzeuge des SL mit überarbeiteter Front auf. Die jüngsten Erlkönigbilder lassen erkennen, dass Mercedes vor allem an der Lichtsignatur Hand anlegt. Die Scheinwerfer wurden sichtbar modifiziert – und integrieren offenbar künftig einen deutlich präsenteren Stern im Tagfahrlicht.

Dezente Evolution statt großer Umbruch

Die Designänderungen fallen insgesamt eher zurückhaltend aus. Große Karosserieeingriffe sind derzeit nicht zu erkennen, doch neben der Front dürften auch Heck und Innenraum im Zuge der Modellpflege angepasst werden. Erwartet werden zudem Aktualisierungen bei Assistenzsystemen, Software, Konnektivität und Infotainment – Bereiche, in denen Hersteller regelmäßig nachschärfen, ohne das äußere Erscheinungsbild stark zu verändern.

Noch offen ist, ob Mercedes-AMG die Gelegenheit nutzt, auch technisch nachzulegen. Der bekannte 4,0-Liter-V8 gilt weiterhin als leistungsstark, doch der Markt entwickelt sich rasant. Elektrisch angetriebene Wettbewerber mit extremen Leistungswerten setzen neue Maßstäbe, was den Druck erhöht, auch konventionelle Performance-Modelle weiter zu schärfen. Unklar bleibt zudem, ob AMG langfristig am Plug-in-Hybrid-Ansatz beim SL festhält oder hier erneut nachjustiert.

Breites Antriebsportfolio – vom Einstieg bis zum Luxus-SL

Aktuell deckt die SL-Baureihe ein ungewöhnlich breites Spektrum ab. Den Einstieg bildet eine Version mit aufgeladenem Vierzylinder, darüber folgen mehrere Ausbaustufen des bekannten V8-Biturbo mit Allradantrieb. An der Spitze steht eine Hybridvariante, bei der Verbrenner und Elektromotor gemeinsam für besonders hohe Systemleistung sorgen.

Eine Sonderrolle nimmt der Maybach SL 680 ein. Er positioniert sich weniger über zusätzliche Leistung, sondern über Exklusivität, Komfort und ein eigenständiges Luxusverständnis – technisch eng verwandt mit dem AMG SL 63, optisch und ausstattungstechnisch jedoch klar abgesetzt.

Sondermodelle und Ausblick

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der SL zuletzt durch ein streng limitiertes Sondermodell, das als Auftakt einer neuen exklusiven Modellreihe dient. Dieses Fahrzeug verzichtet auf eine klassische Windschutzscheibe und setzt stattdessen auf ein motorsportähnliches Schutzsystem – ein klares Signal dafür, wie weit Mercedes die SL-Plattform emotional und technisch ausreizen möchte.

Mit dem anstehenden Facelift verfolgt der Hersteller nun offenbar ein anderes Ziel: den bestehenden SL gezielt zu verfeinern, ohne seine Grundidee infrage zu stellen. Ob das genügt, um dem offenen Sportwagen neuen Schwung zu verleihen, wird sich mit dem Marktstart der überarbeiteten Version zeigen. Klar ist jedoch: Der Stern soll künftig noch stärker ins Blickfeld rücken – im wahrsten Sinne des Wortes.

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