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Ferrari Luce: Italiens erster Stromer zeigt radikales Interieur!
NewsElektro09. Februar 2026

Ferrari Luce: Italiens erster Stromer zeigt radikales Interieur!

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Ferrari betritt Neuland. Das erste vollelektrische Modell der Marke hat nun offiziell seinen Namen erhalten: Luce!

Ferrari Luce: Italiens erster Stromer zeigt radikales Interieur

Ferrari betritt Neuland. Das erste vollelektrische Modell der Marke hat nun offiziell seinen Namen erhalten: Luce – italienisch für „Licht“. Ferrari beschreibt den Begriff nicht als Technologie, sondern als Ausdruck einer Philosophie: Elektrifizierung dient hier als Werkzeug, um eine neue Ära zu gestalten, in der Design und Technik miteinander verschmelzen.

Ein Blick ins Cockpit

Das Interieur des Luce setzt Maßstäbe und bricht bewusst mit den bisherigen Ferrari-Konventionen. Statt einer Armada an großen Displays und komplexer Menüs stehen im Luce klar strukturierte Bedienelemente und taktile Interfaces im Vordergrund. Ziel war es, die Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug unmittelbarer zu gestalten – ein Ansatz, der an die klassischen Sportwagen der 50er und 60er Jahre erinnert.

Jony Ive und Marc Newson am Steuer

Verantwortlich für das Design ist das Studio LoveFrom, gegründet von Sir Jony Ive, dem ehemaligen Apple-Chefdesigner, und Marc Newson. Die Zusammenarbeit erstreckt sich über fünf Jahre und zielt darauf ab, Ferrari-Tradition mit modernen Designelementen zu verbinden. Das Ergebnis ist ein Interieur, das reduziert, funktional und gleichzeitig luxuriös wirkt.

Lenkrad mit Retro-Flair

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Lenkrad: eine moderne Interpretation der klassischen Nardi-Holzlenkräder, gefertigt aus recyceltem Aluminium. Die Drei-Speichen-Konstruktion besteht aus 19 CNC-gefrästen Teilen, wiegt 400 Gramm weniger als ein Standardlenkrad und integriert die wichtigsten Bedienelemente direkt in Reichweite des Fahrers.

Zwei kleine Pods flankieren das Lenkrad: Rechts ein Drehregler für die Leistungsmodi – von Tour über Range bis Performance –, links ein neu gestaltetes Manettino zur Anpassung von Fahrwerk, Dämpfung und weiteren Funktionen.

Reduktion statt Überladung

Ferrari setzt bewusst auf klar getrennte Ein- und Ausgabeelemente. Große Touchscreens und unnötige digitale Menüs werden vermieden, der Fokus liegt auf der unmittelbaren Kontrolle und dem puren Fahrerlebnis.

Die vollständige Präsentation des Luce, inklusive Exterieur, ist für Mai 2026 in Italien vorgesehen. Bereits jetzt zeigt sich: Ferrari wagt mit seinem ersten E-Sportwagen einen mutigen Schritt, der Tradition und Moderne auf einzigartige Weise vereint.

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