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Rs4 Avant gegen Rs5 Avant!
NewsVergleich20. Februar 2026

Rs4 Avant gegen Rs5 Avant!

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Generationswechsel bei Audi Sport: Neuer RS 5 Avant trifft auf den RS 4 Avant!

Generationswechsel bei Audi Sport: Neuer RS 5 Avant trifft auf den RS 4 Avant

Mit dem neuen Audi RS 5 Avant beginnt bei Audi Sport eine neue Ära. Erstmals setzt ein RS-Modell in diesem Segment auf einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Damit löst er indirekt den Audi RS 4 Avant ab, der bis 2024 gebaut wurde und als einer der letzten klassischen RS-Kombis ohne Elektrifizierung galt. Zeit für einen Vergleich zweier Generationen – und zweier Philosophien.

Antrieb: Biturbo gegen Biturbo plus E-Power

Der RS 4 Avant setzte auf einen 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 450 PS – kraftvoll, spontan und rein konventionell angetrieben. Die Kraftübertragung erfolgte über eine Achtgang-tiptronic und den permanenten quattro-Allrad mit Sportdifferenzial.

Der neue RS 5 Avant geht einen deutlich komplexeren Weg: Auch hier arbeitet ein weiterentwickelter 2,9-Liter-V6-Biturbo (375 kW / 510 PS), allerdings ergänzt durch eine 130 kW starke E-Maschine. Die Systemleistung steigt auf bis zu 470 kW. Damit verschiebt sich der Fokus: Neben maximaler Performance spielt nun auch elektrische Unterstützung im Alltag eine Rolle.

quattro neu gedacht

Während der RS 4 Avant bereits mit einem sportlich abgestimmten Allradsystem überzeugte, bringt der RS 5 Avant eine technische Weltneuheit in Großserie: „quattro mit Dynamic Torque Control“. Erstmals kommt ein elektromechanisches Torque Vectoring im Hinterachsgetriebe zum Einsatz. Die Momentverteilung zwischen den Hinterrädern erfolgt nahezu vollvariabel und deutlich schneller als bisherige mechanische Lösungen.

Das Ziel: höhere Agilität, präziseres Einlenkverhalten und mehr Stabilität im Grenzbereich. Der RS 4 wirkte bereits sehr neutral und traktionsstark – der RS 5 soll diese Eigenschaften auf ein neues Niveau heben.

Fahrwerk und Dynamik

Beide Modelle setzen auf ein RS-spezifisches Sportfahrwerk, doch der RS 5 Avant geht mit einer neuen 2-Ventil-Dämpfer-Technologie einen Schritt weiter. Diese soll Komfort und Sportlichkeit noch stärker spreizen. Während der RS 4 als straff, aber alltagstauglich galt, verspricht der RS 5 eine größere Bandbreite zwischen entspanntem Cruisen und maximaler Performance.

Optional bleiben große Räder (20 oder 21 Zoll) sowie leistungsstarke Bremsanlagen – inklusive Keramik.

Design: Evolution statt Revolution

Optisch bleibt Audi seiner Linie treu. Der RS 4 Avant überzeugte mit breiteren Radhäusern, Wabengrill und ovalen Endrohren – klare RS-DNA ohne Übertreibung.

Der RS 5 Avant greift diese Merkmale auf, tritt jedoch noch breiter auf. Rund neun Zentimeter mehr Breite gegenüber dem A5-Grundmodell, ein dreidimensionaler Singleframe, stärker modellierte Lufteinlässe und ein ausgeprägter Heckdiffusor unterstreichen den Anspruch als neues Topmodell.

Preis und Positionierung

Der RS 4 Avant startete zuletzt bei deutlich unter 100.000 Euro und positionierte sich als sportlicher Premium-Kombi mit klarer Performance-Ausrichtung.

Der neue RS 5 Avant beginnt in Deutschland bei 107.850 Euro. Er ist ab dem ersten Quartal 2026 bestellbar, die Markteinführung ist für Sommer 2026 geplant. Damit rückt er preislich wie technisch näher an das High-Performance-Segment heran.

Fazit: Charakterwechsel mit Ansage

Der RS 4 Avant war einer der letzten Vertreter der klassischen RS-Schule: kräftiger Biturbo, mechanischer Allrad, direkte Performance ohne Elektrifizierung.

Der RS 5 Avant markiert nun einen technologischen Wendepunkt. Plug-in-Hybrid-Technik, elektromechanisches Torque Vectoring und höhere Systemleistung zeigen klar, wohin die Reise bei Audi Sport geht. Die Grundidee bleibt: ein alltagstauglicher Hochleistungskombi. Doch der Weg dorthin ist deutlich komplexer – und elektrischer – geworden.

Für Puristen bleibt der RS 4 ein eigenständiges Kapitel. Der RS 5 hingegen definiert die nächste Generation der RS-Modelle.

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