
Toyota stellt vor: den GR GT
Toyota mischt mit dem GR GT die Automobilszene auf. Was Toyota bereits verrät – und was sich daraus schließen lässt: jetzt bei drivereport.
Der Konzern steigt wieder ins Supercar-Segment ein
Toyota mischt die komplette Autoszene mit der Vorstellung des aktuell schärfsten Toyota-Bolliden seit Jahren auf und schärft damit sein sportliches Profil weiter. Die Marke kehrt ins Supercar-Segment zurück. Nach sportlichen Erfolgen mit GT86, GR86, GR Yaris, GR Corolla und GR Supra zündet Toyota damit die nächste Leistungsstufe.
V8-Biturbo mit Mildhybrid und Transaxle-Layout
Sein Antrieb basiert auf einem neu entwickelten 4,0-Liter-V8-Biturbo, der durch ein Mildhybridsystem unterstützt wird. Der Elektromotor sitzt im Transaxle-Achtgang-Automatikgetriebe, das eine nasse Anfahrkupplung und ein mechanisches Sperrdifferenzial integriert. Toyota gibt eine Leistung von mindestens 650 PS und 850 Nm an, das Leergewicht soll bei rund 1.750 Kilogramm oder darunter liegen. Offizielle Beschleunigungswerte stehen noch aus, doch eine 0–100-km/h-Zeit klar unter 3,8 Sekunden gilt als wahrscheinlich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei über 320 km/h.
Fahrdynamik im Fokus
Mit Doppelquerlenkern rundum, Carbon-Keramikbremsen von Brembo und Michelin Pilot Sport Cup 2 positioniert Toyota den GR GT eindeutig als fahraktives Modell. Der Motor ist weit hinten im Vorderwagen platziert, das Getriebe wandert an die Hinterachse. Dadurch entsteht eine Gewichtsverteilung von 45:55 und ein besonders niedriger Schwerpunkt – Voraussetzungen für ein präzises und direktes Fahrverhalten.
Aero-orientiertes Design
Das Design trägt klar die Handschrift der Aerodynamikabteilung: große Kühleröffnungen, ausgeformte Abluftkanäle auf der Motorhaube, breite Auslässe hinter den Vorderrädern und ein extrem kurzer Hecküberhang. Vier Endrohre, ein geschwungener Heckspoiler und ein funktionaler Abschluss runden den Auftritt ab.
Puristischer Innenraum
Im Cockpit dominiert ein sportlich-funktionaler Ansatz. Das digitale Kombiinstrument zeigt große Schaltanzeigen, das Lenkrad ist unten abgeflacht und die Bedienelemente um den Fahrer konzentriert. Der Infotainment-Bildschirm fällt bewusst kompakt aus. Luxus spielt keine Hauptrolle – der Fokus liegt klar auf der Fahrdynamik und der unmittelbaren Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. Toyota betont, dass es sich nicht um ein limitiertes Sammlerstück handelt, sondern um ein Fahrzeug, das sowohl im Alltag als auch auf der Rennstrecke überzeugen soll.
Preispositionierung und Konkurrenz
In einer Zeit, in der V8-Sportwagen rar geworden sind, setzt Toyota mit dem GR GT ein starkes Statement. Preislich dürfte er unterhalb des Mercedes-AMG GT angesiedelt sein, der aktuell bei rund 170.000 Euro startet. Ein günstiges Fahrzeug wird er dennoch nicht – aber wohl ein im Segment vergleichsweise zugänglicher Einstieg in die Supercar-Welt.
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