
VW reagiert auf Kritik!
Das Innenleben des neuen VW Polos: Auf den Kopf gestellt!
Neues Cockpit: VW reagiert auf Kritik
Volkswagen gewährt erstmals einen Blick in den Innenraum des kommenden VW ID. Polo. Das Cockpit des elektrischen Kleinwagens markiert dabei einen spürbaren Kurswechsel: Nach der teils heftigen Kritik am Bedienkonzept des ID.3 setzt VW wieder stärker auf klassische, physische Bedienelemente statt reiner Touchflächen. Ergänzt wird das neue Layout durch Retro-Details, die dem Innenraum einen eigenständigen Charakter verleihen.
Kompakte Maße, überraschend viel Platz
Trotz kompakter Außenabmessungen zeigt sich der ID. Polo innen großzügig. Der Radstand wächst auf 2,60 Meter und liegt damit rund fünf Zentimeter über dem des konventionellen Polo. Gleichzeitig fällt die Karosserie insgesamt sogar etwas kürzer aus. Das Ergebnis ist ein spürbar verbessertes Platzangebot, insbesondere für die Passagiere im Fond.
Auch der Kofferraum profitiert von der Elektro-Plattform: Statt 351 Liter wie beim Verbrenner stehen nun 435 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Werden die Rücksitze umgeklappt, erweitert sich der Stauraum auf 1.243 Liter.
Große Displays mit nostalgischem Touch
Im Mittelpunkt des Cockpits steht die neue Bildschirmlandschaft. Sie besteht aus einem 10,25 Zoll großen digitalen Kombiinstrument sowie einem 13-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole. Damit übertrifft der ID. Polo nicht nur viele direkte Wettbewerber, sondern auch den größeren ID.3.
Ein besonderes Detail sind die digitalen Retro-Ansichten: Auf Wunsch lassen sich Anzeigen im Stil eines klassischen Golf I darstellen. Passend dazu erscheint auf dem Infotainment-Display eine grafische Kassettenspieler-Optik – rein virtuell, aber mit viel Charme.
Bedienung wieder klassisch und intuitiv
Bei der Ergonomie zieht Volkswagen klare Lehren aus der Vergangenheit. Das Lenkrad ist erneut mit echten Tasten ausgestattet, die berührungssensitiven Flächen gehören der Vergangenheit an. Auch die Fensterheber werden wieder über vier separate Schalter bedient.
Unterhalb des zentralen Displays befindet sich eine physische Leiste für Klimafunktionen und Warnblinker. Zusätzlich gibt es auf der Mittelkonsole einen Drehregler für Lautstärke und Titelwahl. Helle Stoffelemente im Armaturenbrett setzen optische Akzente und erinnern an das Interieur des Volvo EX30.
Technik, Ausstattung und Marktstart
Das weiterentwickelte ID.Light-System erstreckt sich nun bis in die Türverkleidungen und soll zusätzliche visuelle Rückmeldungen liefern. Optional bietet VW unter anderem Massagesitze sowie ein Harman-Kardon-Soundsystem an.
Der Bestellstart für den VW ID. Polo ist für Ende April 2026 geplant. Preislich soll das Elektro-Modell in vielen Märkten unterhalb von 25.000 Euro positioniert werden – ein klarer Angriff auf das erschwingliche E-Auto-Segment.
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